Textdaten
<<< >>>
Autor: Johann Karl Wilhelm Geisheim
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Heimkehr
Untertitel:
aus: Gedichte, Zweites Bändchen.
S. 3–4
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Josef Max & Komp.
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Breslau
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons, Google
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[3]
Heimkehr.


Seid ihr nun weit, gar weit gewandert,
Habt ihr des Nordens Eis durchglandert,
Des Südens süße Frucht geschmeckt;
Habt viel geschlürft und viel geschmachtet,

5
Viel angestaunt und viel verachtet,

Und mehr gesucht noch, als entdeckt; –

Seid nun, die Klugen und die Frommen,
Ihr endlich wieder heimgekommen,
So tretet ein, setzt euch zu mir!

10
Genießen, was der Geist gefunden,

Des Lebens Träume, die entschwunden,
Erfüllen, – leben wollen wir.

Wir wollen miteinander singen,
Und fröhlich, fröhlich lassen klingen,

15
Was guten Klang im Leben hat.

Denn habet ihr das Staunen, Schmachten,
Das Naserümpfen und Verachten,
Ihr lieben Leute, noch nicht satt?

[4]
Wir haben Frühling, Sommer –, haben
20
Des Herbstes Lust und Liebesgaben,

Genug, genug zu Sang und Klang.
Und kommt der Schneemann auch dahinter,
Wir singen, klingen auch im Winter
Dem Himmel unsern Lobgesang.