Geschichte von Kloster Heilsbronn/Sachsbach

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28. Sachsbach,

Kirchdorf, Filial von Königshofen. Daß sich das Kloster schon sehr frühzeitig dort ansiedelte, ist oben bei den Äbten Rapoto und Edelwinus berichtet worden. Der Erwerbungen daselbst durch den 20. Abt Stromer wurde soeben bei Oberschönbronn gedacht. Die benachbarte Weihermühle nebst zwei Weihern kam 1462 von Friz Holzinger zu Wiesethbruck an den oben bei [521] Mörlach genannten Konrad Freitag zu Arberg, dann an die dort gleichfalls genannte Anastasia Freitag, verehelichte Neufer in Hall (vermuthlich Konrads einzige Tochter und Erbin), welche mit Zustimmung ihres Ehewirths nicht nur die Weihermühle, sondern auch ein Gut in Mörlach, ein Gut in dem Weiler Waffenmühl bei Arberg und einen Hof in Sachsbach i. J. 1479 für 872 fl. an das Kloster Heilsbronn verkaufte. Heinrich Kinhart schenkte dem Kloster Gefälle von dortigen Gütern zur Stiftung eines Jahrtages.