Geschichte von Kloster Heilsbronn/Oberreichenbach

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48. Oberreichenbach,

Kirchdorf, Filial von Seubersdorf, Landgericht Kadolzburg. Das neugegründete Nonnenkloster Seligenpforten erhielt von den Geschwistern Rudolf, Eckenbertus, Johann, Eberhard und Gertraud von Leonrod ein Gütlein in Reichenbach. Der Schenkungsbrief wurde vom Butiglarius von Stein (de Lapide) und dem Schultheiß Berthold in Nürnberg ausgefertigt. Im folgenden Jahrhundert wurde das Kloster Seligenpforten wegen dieses Besitzthums angefochten und bedurfte des Schutzes, laut folgender Erklärung des erwählten Schirmherrn von 1364: „Ich Burkhard von Seckendorf, genannt Hörauf, bekenne, daß ich von Frau Äbtissin und Convent zu Seligenpforten wegen Schirmer und Versprecher gewesen bin und noch bin, als lang sie mir das gönnen, des Gutes zu Reichenbach, das ihr eigen ist, und daß ich kein Recht daran habe.“ 1474 verkaufte die Äbtissin Agnes das Gut an den 23. Abt Wegel. 1409 verkaufte Johann von Leonrod einen Hof in Reichenbach an den 20. Abt Stromer. Das Kloster erwarb dort drei Höfe, alle im 30jährigen Kriege niedergebrannt und verödet.