Allgemeines Deutsches Kommersbuch:18

Schauenburg:
Allgemeines Deutsches Kommersbuch
Seite 34, 35
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[34]           36.     Gesang deutscher Männer.     (II. 98.)

     Kräftig und bewegt.

     1. Es heult der Sturm, es braust das Meer; her=an ihr Sor=gen
schwer, her=an bei Wet=ter und Re=gen! In un=sern
Adern jauchzt die Lust, jauchzt die Lust; wir frei=en Männer, wir
wer=fen die Brust euch keck und kühn ent=ge=gen.
1-4. Es gilt, es gilt! die Hand an das Schwert ge=legt, wenn
uns das Herz im Busen schlägt, das Va=ter=land zu ret=ten, es
gilt das Va=ter=land zu ret=ten, es gilt das
Va=ter=land zu ret=ten!

[35]

     2. Es heult der Sturm, es braust das Meer; wir schwören hoch
und hehr, das Vaterland treu zu retten; obgleich der Wütrich |: dräut
und schnaubt, :| ob allen er auch das Herz geraubt, wir sprengen seine
Ketten. Es gilt ec.

     3. Es heult der Sturm, es braust das Meer; mag rings der Feigen
Heer sich scheun vor Gram und vor Sorgen, uns freut Gefahr und
Sturmesdrang, wir wolln beim fröhlichen Becherklang ausharren bis
zum Morgen. Es gilt ec.

     4. Es heult der Sturm, es braust das Meer; es zittert um uns
her, drum frisch, ihr Männer, getrunken! Dann morgen auf, das
Schwert zur Hand, bis wir befreit unser Vaterland, und der Feind zur
Höll gesunken. Es gilt ec.

Nach Friedrich Lange. 1812.


          37.     Das Lied vom Rhein.     (I. 144.)

     Etwas munter. Hans Georg Nägeli. 1816.

     1. Es klingt ein heller Klang, ein schö=nes deutsches Wort in
je=dem Hoch=ge=sang der deut=schen Män=ner fort: Ein
al=ter Kö=nig, hoch=ge=bo=ren, dem
je=des deut=sche Herz- ge=schwo=ren; wie oft sein
Na=me wie=der=kehrt, man hat ihn nie ge=nug ge=hört.