Die vier Hufeisen

Textdaten
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Autor: Brüder Grimm
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Titel: Die vier Hufeisen
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aus: Deutsche Sagen, Band 1, S. 457–458
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1816
Verlag: Nicolai
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Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
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Originalsubtitel:
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Quelle: Google, Commons
Kurzbeschreibung:
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Eintrag in der GND: [1]
Bild
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Bearbeitungsstand
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[457]
354.
Die vier Hufeisen.
Otmar S. 115–118.

Zu Ellrich waren ehdem an der Thüre der al­ten Kirche vier ungeheure Hufeisen festgenagelt und wurden von allen Leuten angestaunt; seit die Kir­che eingefallen ist, werden sie in des Pfarrers Woh­nung aufbewahrt. Vor alten Zeiten soll Ernst Graf [458] zu Klettenberg eines Sonntagmorgens nach Ellrich geritten seyn, um dort durch Trinken den ausgesetzten Ehrenpreis einer Goldkette zu gewinnen. Er erlangte auch den Dank vor vielen andern und die Kette über den Hals angethan wollte er durch das Städtlein nach Klettenberg zurückkehren. In der Vorstadt hörte er in der Niclaskirche die Vesper singen; im Taumel reitet er durch die Gemeinde bis vor den Altar; kaum betritt das Roß dessen Stufen, so fallen ihm plötzlich alle vier Hufeisen ab und es sinkt sammt seinem Reiter nieder.