Textdaten
<<< >>>
Autor: Johann Karl Wilhelm Geisheim
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die Krähen
Untertitel:
aus: Gedichte, Zweites Bändchen. S. 262
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Josef Max und Komp.
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Breslau
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons, Google
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[262]
Die Krähen.


Des Winters Vögel sind die Krähen,
Der Norden ist ihr Vaterhaus;
Ob Sturm und Flocken eisig wehen,
Sie halten treulich bei uns aus.

5
Sind auch an Gaben leer die Felder,

Sie finden Fraß ohn’ Unterlaß;
Sind stumm und klanglos unsre Wälder,
Sie kräh’n und[1] krächzen uns doch was.

Sie sind nun unsre Nachtigallen,

10
Und Lerchen, Finken, die zur Zeit

Abwärts im warmen Süden wallen,
Wo ihre Liebe nicht verschneit.

Die Krähen leben, zum Verwundern,
Vom Schlechtesten, vom Schund der Welt;

15
Den, gierig suchend, durchzuplundern,

Den Wunderlichen wohlgefällt.

In ihnen ist doch ein Gelichter
Von Vögeln auch im Frost uns nah.
So, – haben wir auch keine Dichter, –

20
Sind doch noch Recensenten da.


Anmerkungen (Wikisource)

  1. nnd in der Vorlage