Der Stein bei Stolzenhagen

Textdaten
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Autor: Jodocus Donatus Hubertus Temme
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Titel: Der Stein bei Stolzenhagen
Untertitel:
aus: Die Volkssagen der Altmark
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Nicolaische Buchhandlung
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Erscheinungsort: Berlin
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Quelle: Google und Scans auf Commons
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11. Der Stein bei Stolzenhagen.

Auf dem Stolzenhagischen Felde unter dem Amte Müllenbeck in der Mittelmark, nicht gar weit von dem Wandelitzischen See, liegt ein ungeheuer großer Stein, der mehrere Fuß tief in die Erde hineingeht, und oben einen tiefen eindringenden Eindruck von einer sehr großen und starken Manneshand hat. Die fünf Finger kann man noch ganz klar und deutlich erkennen. Von diesem Stein erzählen die Wandelitzer, daß er in alten Zeiten an der anderen Seite des Wandelitzer Sees gelegen habe. Dort hat damals ein großer und ungeheurer Riese gewohnt, der den Stein aufgehoben, und zum Beweis seiner großen Stärke mit seinen fünf Fingern hineingegriffen, daß sie sich darin abgedrückt, ihn dann auf die Hand genommen, und hoch über den ganzen See hinweggeworfen, daß er an der andern Seite desselben niedergefallen.

Beckmann histor. Beschr. v. Brandenburg. Th. 2. S. 377.