Denksprüche von D. Sanders

Textdaten
<<< >>>
Autor: D. Sanders
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Denksprüche von D. Sanders
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 18, S. 575
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1890
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[575]
Denksprüche von D. Sanders.


Spruch und Edelstein.

Die Wahrheit und der Diamant
Sind an sich werthvoll; doch erkannt
Wird meist ihr Werth erst und begriffen,
Wenn sie, von Künstlerhand geschliffen,
In rechte Fassung sind gebracht.
Hell funkelnd strahlt dann der Brillant
Und jeder preiset seine Pracht.
Ein Spruch, der jedem leuchtet ein,
Ist eben solcher Edelstein.


Artistik nach dem Erfolg.

Man fragt nicht viel bei deinen Thaten,
Ob Gutes du gewollt, wenn sie sind schlecht gerathen.


Vater und Sohn (afghanisch).

Des Vaters wird mit Segen oder Fluch gedacht!
Nach dem, was Böses oder Gutes hat der Sohn vollbracht.


Ruhm.

Ruhm, der dir folget, erfreut; doch er peinigt dich, wenn du ihm nachjagst.


Liebe und Eifersucht.

Sind Lieb’ und Eifersucht ein Schwesternpaar,
Sind’s Stiefgeschwister doch nur, das ist klar!
Ungleicher könnten nicht die Väter von den zwein,
„Vertrauen“ der und dieser „Mißtrau’n“ sein.