Das wunderbare Feuer zu Stendal

Textdaten
<<< >>>
Autor: Jodocus Donatus Hubertus Temme
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Das wunderbare Feuer zu Stendal
Untertitel:
aus: Die Volkssagen der Altmark
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Nicolaische Buchhandlung
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google und Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[10]
6. Das wunderbare Feuer zu Stendal.

Im Jahre 1553 haben etliche Leute zu Stendal in einem Hause krank gelegen. Dieselben sind in solcher ihrer Krankheit wunderbarlicher Weise mit Feuer überfallen und sichtlich verbrannt worden, also daß sie im Feuer erstickten und starben. Das Haus aber, darinnen sie gelegen, ist unversehrt geblieben, und gar nicht einmal vom Feuer angesteckt gewesen. Als man nun am dritten Tag hernach die also verstorbenen Leute hat begraben wollen, da haben sie durch die Särge überflüssig geblutet.

Andreas Angelus Annal. pag. 351.
Sammlung zu einer Chronik von Stendal. Th. I. S. 48.