<<< Zunge >>>
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Zunge.

„Ein kleines Glied und richtet grosse Dinge an. Ein klein Feuer und welchen Wald zündet es an? Ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. Alle Thiere und Meerwunder werden gezähmt, aber die Zunge kann kein Mensch zähmen, das unruhige Uebel voll vom tödtlichen Gifte.“ Jacobi 3, 5–8. – Bei der Ausgiessung des heiligen Geistes empfingen die Jünger feurige Zungen, auf vielen Bildern fallen Flämmchen gleich feurigen Zungen auf sie nieder. Das ist die von jener Erbsünde rein gewordene, nur noch dem göttlichen Wort dienende Zunge. Wer von Gottes Geist voll ist, bedarf nicht einmal der irdischen Zunge. Der heilige Aigulf und der h. Romanus predigten noch fort, die h. Christina sang noch fort, obgleich ihnen die Zunge ausgerissen war. [573] Auch dem h. Livinus wurde die Zunge ausgeschnitten, und dem h. Placidus.