BLKÖ:Wurmbrand-Stuppach, Ferdinand

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 58 (1889), ab Seite: 295. (Quelle)
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10. Ferdinand (geb. 15. October 1807, gest. 25. Mai 1886), von der österreichischen Linie. Ein Sohn des Grafen Gundakar Heinrich aus dessen zweiter Ehe mit Maria Sidonie Freiin von Ledebur, trat er, dem Waffendienste sich widmend, im August 1819 in die Wiener-Neustädter Militärakademie, aus welcher er im October 1826 als Lieutenant beim 12. Jäger-Bataillon eingetheilt wurde; später ging er zur Cavallerie über, diente bei Sachsen-Kürassieren Nr. 3, dann als Major bei Hardegg-Kürassieren Nr. 8 und ließ sich 1849 als Oberst pensioniren. Schon als Major in der Eigenschaft eines Dienstkämmerers dem Hofstaate Seiner kaiserlichen Hoheit des Erzherzogs Franz Karl zugetheilt, wurde er nun dessen Obersthofmeister und erhielt in der Folge den Generalmajorscharakter. Nach des Erzherzogs Tode zog er sich, nachdem er 1873 mit dem Orden der eisernen Krone erster Classe ausgezeichnet worden, in den Ruhestand zurück. Graf Ferdinand war zweimal vermält: 1) seit 1833 mit Aloisia Gräfin Széchényi; 2) seit 1846 mit Alexandrine Gräfin Amadé von Varkony. Nur der ersten Ehe entsprossen Kinder, welche aus der Stammtafel ersichtlich sind, und von denen der als Forscher rühmlichst bekannte Graf Ladislaus Gundakar besonders erwähnenswerth ist. [Der Osten (Wiener polit. Blatt, 4°.) 14. December 1873: „Generalmajor Ferdinand Graf von Wurmbrand-Stuppach“.] –