Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 41 (1880), ab Seite: 117. (Quelle)
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5. Anton Szabó (geb. zu Szegedin in Ungarn im Jahre 1803, gest. ebenda 16. October 1869). Welcher der zahlreichen ungarischen Adelsfamilien er angehört, ist nicht bekannt. Er trat jung in die kaiserliche Armee und brachte es bereits im Jahre 1833 zum Hauptmanne im Infanterie-Regimente Freiherr von Bianchi Nr. 63. Aus diesem kam er 1843 als Major zu Bertoletti Infanterie. 1844 wurde er in das frühere erste Romanen-, nachmalige 50. Infanterie-Regiment übersetzt, in welchem er während der Revolution im Jahre 1849 zum Oberstlieutenant, 1850 zum Obersten und Regiments-Commandanten aufrückte. Ende December 1851 trat er in letzterer Eigenschaft in das Infanterie-Regiment Erzherzog Ernst Nr. 48 über und 1859 ward er General-Major. Nach dem Friedensschlusse 1859 setzte er sich zur Ruhe. Szabó machte die Feldzüge der Jahre 1848 und 1849 mit und zeichnete sich in Siebenbürgen aus, wofür er auch den russischen St. Annenorden zweiter Classe erhielt. Im italienischen Kriege von 1859 befehligte er eine Brigade, doch hatte er bei Palestro wenig Glück. Dagegen that er sich bei Magenta und Solferino hervor, wurde verwundet und mit dem Militär-Verdienstkreuze ausgezeichnet. Die Leipziger „Illustrirte Zeitung“ bezeichnete ihn bei der Nachricht von seinem Ableben als „österreichischen General in Persien“ (soll wohl heißen in Pension). [Wehr-Zeitung, 1869, Nr. 196: „Sterbefall“. – Illustrirte Zeitung (Leipzig, J. J. Weber) 1869, Nr. 1374.] –