BLKÖ:Schweiger-Lerchenfeld, Amand Freiherr von

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
Nächster>>>
Schwaiger, Stephan
Band: 32 (1876), ab Seite: 359. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
Amand von Schweiger-Lerchenfeld in der Wikipedia
GND-Eintrag: 117397555, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Schweiger-Lerchenfeld, Amand Freiherr von|32|359|}}

Der obengenannte Freiherr Amand von Schweiger-Lerchenfeld erscheint in letzter Zeit als geographischer Schriftsteller, und zwar enthält das Ergänzungsheft Nr. 45 der Mittheilungen aus Justus Perthes’ geographischer Anstalt, herausgegeben von Petermann (1876): „Černik’s technische Studien, Expedition durch die Gebiete des Euphrat und Tigris“, bearbeitet und herausgegeben von Amand Freiherrn von Schweiger-Lerchenfeld; in der Monats-Versammlung vom Februar oder März 1876 der geographischen Gesellschaft in Wien, welcher Se. kais. Hoheit Kronprinz Rudolph beiwohnte, sprach der Freiherr über die „Topographie der projectirten syrisch-mesopotamischen Schienenwege“. Auch als Zeichner erscheint [360] Freiherr Amand, denn die von Johannes Nordmann redigirte, im Verlage bei Zamarski in Wien herausgegebene „Neue illustrirte Zeitung“ brachte im Jahrg. 1875, Nr. 19 eine Zeichnung: Der slavische Nationaltanz „Kolo“, nach einer Skizze von Schweiger-Lerchenfeld, welche W. Frey in Holz geschnitten hat. Meine Bemühungen, Näheres über Freiherrn Amand zu erfahren, selbst eine Anfrage bei dem wohllöblichen Secretariat der k. k. geographischen Gesellschaft in Wien blieben resultatlos.

Wappen. Quadrirter Schild mit Herzschild. Herzschild: in Gold eine rechtsgewendete natürliche Lerche, die auf einem grünen Hügel steht. Hauptschild. 1 und 4: von Silber und Roth schrägrechts getheilt, mit einer auf einem dreifachen grünen Hügel an ihrem grünen blättrigen Stiele stehenden blauen vollen Rose; 2 und 3: von Schwarz und Gold schräglinks getheilt, darin der freiledige Oberleib eines einwärts gekehrten wilden Mannes, welcher den Zeigefinger der Rechten auf den Mund legt und die Linke in die Hüfte setzt.