Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Schariczer, Georg
Band: 29 (1875), ab Seite: 117. (Quelle)
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Scharff, Michael (Stempelschneider, Geburtsort und Jahr unbekannt). Zeitgenoß. Hatte sich in Wien an der k. k. Akademie der bildenden Künste ausgebildet und arbeitete in Wien. Er bossirte in Wachs, gravirte in Stahl und goß in Bronze. Einzelne seiner Arbeiten waren in den Jahres-Ausstellungen in der k. k. Akademie der bildenden Künste bei St. Anna in Wien in den Jahren 1830–1841 zu sehen, und zwar im Jahre 1830: „Porträt“, in Wachs bossirt; – „Theseus“, in Stahl gravirt; – 1832: „Antikkopf“, in Wachs bossirt; – 1834: „Ajax raubt Cassandra am Altare der Minerva“, Matrize, in Stahl geschnitten; – 1836: „Orpheus und Euridice“, in Stahl gravirt; – „Hagar in der Wüste“, in Wachs bossirt; – 1837: „Rebecca am Brunnen – 1841: „Skizze zu einer Medaille auf den Tod Kaiser Franz I.“; – „Porträt des Erzherzogs Franz Karl“, Wachsbossirung; – „Medaille auf das Blinden-Institut“, in Bronze. Seit dem Jahre 1841 hat S., der damals in Wien auf der Schottenbastei (127 alt) wohnte, nicht mehr ausgestellt. In den Ausstellungs-Katalogen erscheint er bald als Michael, bald als J. M. Scharff.

Kataloge der Jahres-Ausstellungen in der k. k. Akademie der bildenden Künste bei St. Anna in Wien (8°.) 1830, S. 29, Nr. 5, 6; 1832, S. 38, Nr. 15; 1834, S. 29, Nr. 10; 1836, S. 23, Nr. 4, 5; 1837, S. 28, Nr. 17; 1841, S. 31, Nr. 18, 19, 30.