Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 18 (1868), ab Seite: 391. (Quelle)
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14. Karl (geb. zu Schemnitz 3. August 1738, gest. 23. März 1816), ist ein jüngerer Sohn des Freiherrn Johann Nepomuk [s. d. Nr. 9]. Anfänglich war er in den Jesuitenorden getreten, später aber hatte er denselben verlassen, widmete sich dem Dienstzweige seines Vaters, wurde Bergrath zu Schemnitz und dann Oberst-Kammergraf in Ungarn. Auf diesem Posten, mit dem ihm die Leitung der landesherrlichen Bergwerke in Ungarn anvertraut war, wirkte er mit großer Sachkenntniß und Umsicht in der verdienstlichsten Weise. Seiner Energie ist die Herstellung der ihrer Schwierigkeiten und sonstiger Hindernisse wegen bis dahin vergeblich versuchten Straße im Antalergrunde zu verdanken. Durch dieselbe wird die wichtige Bergstadt Schemnitz mit den Nachbar-Comitaten in unmittelbare Verbindung gebracht. Freiherr M., nachdem er die geheime Rathswürde erhalten und als ungarischer Oberstkammergraf jubilirt worden war, starb zu Wien in hohen Jahren, und sein Sohn Joseph pflanzte die ungarische Linie fort. –