BLKÖ:Metternich, Gotthard (III.)

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 18 (1868), ab Seite: 51. (Quelle)
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11. Gotthard (III.), dieses Namens der Dritte, ein Sohn Gotthard’s (II.), von der Linie Metternich-Zievel, aus dessen Ehe mit Anna von Palland, widmete sich dem Waffenhandwerke, und erwarb sich durch seine Kriegsthaten in Frankreich und Ungarn gegen die Hugenotten und Türken Ruhm, fand aber auch als Oberst in Ungarn den Heldentod. Die von seinem Bruder Heinrich Hartard, der anfänglich (1585) Domherr zu Trier und Worms war, im Jahre 1610 aber resignirte, mit Marie von Orsbeck fortgepflanzte Linie erlosch schon mit dessen Kindern. Seine Gemalin hatte ihm nur drei Töchter geboren, deren eine, Wilhelma Gertraud, an Johann Dietrich von Effern, die zweite an einen Schenk von Schmidburg vermält war, die dritte aber, mit welcher diese Linie der Metternich-Zievel erlosch, als Nonne im Kloster zu Stuben starb. –