Auferstehung (Rilke)

Textdaten
<<< >>>
Autor: Rainer Maria Rilke
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Auferstehung (Rilke)
Untertitel:
aus: Neue Gedichte, S. 64
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1907
Verlag: Insel-Verlag
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]
[64]
AUFERSTEHUNG


Der Graf vernimmt die Töne,
er sieht einen lichten Riß;
er weckt seine dreizehn Söhne
im Erb-Begräbnis.

5
Er grüßt seine beiden Frauen

ehrerbietig von weit —;
und alle voll Vertrauen
stehn auf zur Ewigkeit

und warten nur noch auf Erich

10
und Ulriken Dorotheen,

die sieben- und dreizehnjährig
     (sechzehnhundertzehn)
verstorben sind in Flandern,
um heute vor den andern

15
unbeirrt herzugehn.