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Textdaten
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Autor: Brüder Grimm
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Titel: Amalaberga von Thüringen
Untertitel:
aus: Deutsche Sagen, Band 2, S. 321-322
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1818
Verlag: Nicolai
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Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons,Google
Kurzbeschreibung:
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Eintrag in der GND: [1]
Bild
Deutsche Sagen (Grimm) V2 341.jpg
Bearbeitungsstand
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[321]
544.
Amalaberga von Thüringen.
Gregorius turon. III. 4.


In Thüringen herrschten drei Brüder, Baderich, Hermenfried und Berthar. Den jüngsten tödtete Hermenfried auf Anstiften seiner Gemahlin Amalaberga, einer Tochter Theodorichs von Franken. Darauf ruhte sie nicht, sondern reitzte ihn auch, den ältesten wegzuräumen, und soll auf folgende listige Weise den [322] Bruderkrieg erweckt haben. Als ihr Gemahl eines Tages zum Mahl kam, war der Tisch nur halb gedeckt. Hermenfried fragte: was dies zu bedeuten hätte? „Wer nur, ein halbes Königreich besitzt – sprach sie – der muß sich auch mit einer halb gedeckten Tafel begnügen.“