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Textdaten
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Autor: Brüder Grimm
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Titel: Aistulfs Geburt
Untertitel:
aus: Deutsche Sagen, Band 2, S. 379
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1818
Verlag: Nicolai
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Erscheinungsort: Berlin
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Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons,Google
Kurzbeschreibung:
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Eintrag in der GND: [1]
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Deutsche Sagen (Grimm) V2 399.jpg
Bearbeitungsstand
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[379]
406.b.
Aistulfs Geburt.
(Agneldi vita Sergii cap. 2. (Muratori II. 172.)


Von König Aistulf, der mitten des 8ten Jahrhunderts die Longobarden beherrschte, geht folgende Sage. Seine Mutter brachte in einer Stunde in Einem Gebähren fünf Kinder zur Welt. Als man diese wunderbare Nachricht dem Könige ankündigte, befahl er, alle fünfe in einem großen Korb vor ihn zu tragen. Er sah die Kinder an, erschrak, wollte sie aber doch nicht geradezu aussetzen lassen. Da hieß er seinen königlichen Spieß holen, und sprach zu seinen Leuten: „dasjenige von den Kindern, welches meinen Spieß mit der Hand greifen wird, soll beim Leben erhalten werden!“ Hierauf streckte er den Spieß in den Korb unter die Kinder, und eins von den Brüdern reichte mit dem Aermlein nach der Stange. Darauf nannte der Vater dieses Kind mit Namen Aistulf.