Hauptmenü öffnen
Textdaten
<<< >>>
Autor: —i.
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Abnutzung der Goldmünzen
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 11, S. 188
Herausgeber: Ernst Ziel
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1885
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[188] Abnutzung der Goldmünzen. Jede Münze muß ein bestimmtes Gewicht haben, und zwar müßte nach den gesetzlichen Bestimmungen ein 20-Markstück 7,9650 Gramm und ein 10-Markstück gerade 3,9825 Gramm wiegen. Bei der Geldprägung läßt sich dieses Gewicht selbstverständlich nicht genau einhalten, und darum dürfen die betreffenden Geldstücke innerhalb ganz enger Grenzen mehr oder weniger wiegen. Im Verkehr nützt sich jedoch die Münze ab, verliert an Gewicht und damit auch an Werth.

Bei Goldmünzen darf dieser Verlust 1/200 des Normalgewichtes betragen, und alle Münzen, die das sogenannte Passiergewicht nicht mehr besitzen und an den Reichskassen noch angenommen worden sind, werden auf Rechnung des Reichs eingeschmolzen. Das Passiergewicht beträgt für ein 20-Markstück 7,9251 Gramm und für ein 10-Markstück 3,9626 Gramm. Nach angestellten Berechnungen können unsere Doppelkronen durchschnittlich 50 und unsere Kronen 25 Jahre im Umlauf bleiben, bis sie sich soweit abnutzen, daß man sie einschmelzen muß. Der Verlust, der dem Deutschen Reiche daraus entsteht, soll jährlich 120000 Mark betragen.

–i.