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Artikel „Tilpin“ von Felix Dahn in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 38 (1894), S. 351, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Tilpin&oldid=- (Version vom 21. November 2019, 00:38 Uhr UTC)
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Band 38 (1894), S. 351 (Quelle).
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Tilpin (al. Tulpin), Bischof von Rheims, c. 790: an ihn ist gerichtet der Brief des Papstes Hadrian I. über die Verletzungen der Kirchengesetze durch Karl den Hammer bei Absetzung des Bischofs Rigobert von Rheims (a. 718) und Ersetzung desselben durch den sehr weltlichen Kriegs- und Waidmann Milo; der Brief, siebzig Jahre nach den Geschehnissen und in deutlichster Absichtlichkeit verfaßt, verdient nur beschränkten Glauben. Aus T. gestaltete später die Kunstdichtung, nicht echte Volkssage, jenen angeblichen Paladin Karl’s des Großen, den kriegerischen Bischof Turpin von Rheims, der Karl’s Kreuzzug und Meerfahrt nach Byzanz geschildert haben sollte.

F. Dahn, Urgeschichte der germanischen und romanischen Völker III, Berlin 1883, S. 767; IV, 1889, S. 375.