ADB:Stark, Joseph Franz Xaver

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Stark, Joseph Franz Xaver“ von Paul Tschackert in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 35 (1893), S. 491, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Stark,_Joseph_Franz_Xaver&oldid=- (Version vom 9. Mai 2021, 11:47 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 35 (1893), S. 491 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Joseph Franz Xaver Stark in der Wikipedia
GND-Nummer 100339875
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|35|491|491|Stark, Joseph Franz Xaver|Paul Tschackert|ADB:Stark, Joseph Franz Xaver}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=100339875}}    

Stark: Joseph Franz Xaver St., katholischer Priester und Schriftsteller, † 1816. Geboren am 17. December 1750 zu See in Tirol und auf dem Gymnasium zu Innsbruck vorgebildet, trat St. 1769 zu Landsberg in den Jesuitenorden, vollendete nach Aufhebung desselben seine Studien in Innsbruck und erhielt hier 1774 die Priesterweihe. 1784 trat St. in das Collegium zu St. Salvator in Augsburg und lehrte an der mit diesem Colleg verbundenen Lehranstalt erst Philosophie, dann Dogmatik, bis die Anstalt aufgelöst wurde. Da verließ er Augsburg 1807 und lebte von da an, körperlich leidend, bei einem Freunde in der Nähe von Augsburg in stiller Zurückgezogenheit, in dem Dorfe Gersthofen. Daselbst starb er am 31. December 1816.

St. war vielfach schriftstellerisch thätig, meist zu asketisch-erbaulichen Zwecken. 1788 erschien von ihm eine Uebersetzung der Schrift des Thomas von Kempen: Von der Nachfolge Christi (Augsburg, 8°), welche 1819 die dritte Auflage erlebte; noch nach seinem Tode kamen 1818 seine „Christlichen Andachtsübungen zum allgemeinen Gebrauch in der Kirche und zu Hause“ (Salzburg, 8°, 2. Aufl. 1824) heraus.

Zu vgl. Heinrich Doering, Die gelehrten Theologen Deutschlands u. s. w., IV. Bd. (1835) S. 312–315, wo sich auch die Titel seiner anderen Werke finden.