ADB:Rupperth, Karl Joseph

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Artikel „Rupperth, Karl Joseph“ von Otto Schmid in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 29 (1889), S. 714–715, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Rupperth,_Karl_Joseph&oldid=- (Version vom 9. August 2020, 12:26 Uhr UTC)
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Rupperth: Karl Joseph R., katholischer Geistlicher, geboren zu Preßburg in Ungarn am 19. Juli 1773, † zu Klagenfurt am 10. September 1821. Er studirte am Gymnasium seiner Vaterstadt und an der Universität zu Wien und trat 1792 in das Priesterseminar zu Linz ein, wo er am 8. September 1796 zum Priester geweiht wurde; hierauf wirkte er als Caplan an der Vorstadtpfarre zu Wels und legte als solcher 1799 zwei theologische Rigorosen an der Universität zu Wien ab, wurde 1801 zum Professor der Dogmatik am Lyceum zu Klagenfurt ernannt und noch im selben Jahre am 23. November zum Kanonikus des Collegiatstiftes Mattsee gewählt. Die Professur in Klagenfurt trat R. 1802 an; am 6. Februar 1809 wurde er zum Doctor der Theologie promovirt. Im J. 1817 hatte er die Pfarre Proyern in Kärnten, 1820 jene zu Pfaffing in Oberösterreich bereits erhalten, aber jedesmal darauf resignirt und [715] blieb in Klagenfurt. Er schrieb: „Betrachtungen über Gewissen, Buße und Jesu Beispiel“, 1805. „Apologie der Urkunden des Christenthums als Grundlage der Theologie dargestellt“, 2 Theile, 1808 und 1809.

Carinthia. Jahrg. 1821, Nr. 50 und 51. – Felder-Waitzenegger, Gelehrten-Lexikon Bd. III, 362. – Hermann, Geschichte des Herzogthums Kärnthen, 1860, Bd. III. Heft 3, S. 173. – v. Wurzbach, Biogr. Lexikon XXVII, 272. – Hurter, Nomenclator, III, 571.