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Artikel „Masyos“ von Felix Dahn in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 20 (1884), S. 581, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Masyos&oldid=- (Version vom 20. November 2019, 04:10 Uhr UTC)
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Band 20 (1884), S. 581 (Quelle).
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Masyos, König der Semnonen (Jakob Grimm, Geschichte der deutschen Sprache I. 2. Ausg. Leipzig 1853 S. 344 schlägt vor Nasyos, erinnernd an die bei Cäsar genannten Brüder Nasua und Cimberius) besuchte mit einer weissagenden Jungfrau Ganna (s. Jakob Grimm, Deutsche Mythologie 3. Ausg. I. Göttingen 1854 S. 85, 374) Kaiser Domitian 81–96 n. Chr. in Rom oder während seines Aufenthaltes in Gallien oder im Chattenlande 83–85. Ganna soll der Veleda (s. d. Art.) gleichzeitig gewirkt haben als „weise Vala,“ (jener Imperator legte höchsten Werth auf Weissagungen) und beide kehrten ehrenvoll behandelt zurück. Es ist nicht zu erkennen, ob etwa M. in die Geschicke des ihm benachbarten Cheruskerkönigs Chariomer verflochten war oder in die gleichzeitigen Bewegungen der Donausueben.

Dahn, Urgeschichte der germanischen und romanischen Völker. Berlin 1880. S. 159. Dahn, Deutsche Geschichte I, 1. Gotha 1884. S. 424.