ADB:Lindtmayer, Daniel

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Artikel „Lindtmayer, Daniel“ von Bäschlin. in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 18 (1883), S. 708, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Lindtmayer,_Daniel&oldid=- (Version vom 8. August 2020, 06:50 Uhr UTC)
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Lindtmayer: Daniel L., ein geschickter Maler und Zeichner, wurde um das Jahr 1552 in Schaffhausen geboren. Er war der letzte Sproß einer Familie, welche um 1515 nach Schaffhausen gekommen war und hier die Glasmalerkunst eingeführt hatte, in der sich besonders Daniels Vater, Felix L. († 1574), ausgezeichnet zu haben scheint. Daniel selbst nennt sich einfach Flachmaler. In verschiedenen Kunstsammlungen Süddeutschlands und der Schweiz finden sich Entwürfe zu Freskogemälden für Häuserfaçaden, Risse für gemalte Scheiben, kleine Oelgemälde und Aquarellbilder von seiner Hand; den Gegenstand derselben bilden meist Erzählungen aus der heiligen Schrift. L. starb um das Jahr 1606. Der Glasmaler Werner Kübler, der von Füeßli und Nagler erwähnt wird, war sein Schüler.

Vgl. über sie die Neujahrsblätter des Kunstvereins in Schaffhausen für 1879 u. 1880.
Bäschlin.