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Artikel „Friedrich Franz“ von Ferdinand Spehr in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 7 (1878), S. 505, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Friedrich_Franz&oldid=- (Version vom 27. Februar 2020, 04:17 Uhr UTC)
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Band 7 (1878), S. 505 (Quelle).
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Friedrich Franz, Prinz von Braunschweig-Wolfenbüttel, geb. 8. Juni 1732, † 1758, ist der achte und jüngste Sohn des Herzogs Ferdinand Albrecht II. von Braunschweig-Wolfenbüttel. Gleich seinen älteren Brüdern Ferdinand und Albrecht trat er im jugendlichen Alter in preußische Kriegsdienste und zeichnete sich in den ersten Jahren des siebenjährigen Krieges durch Umsicht und Tapferkeit aus. Es war ihm jedoch keine lange Lebensdauer beschieden, denn bereits in dem Ueberfall der Preußen durch die Oesterreicher bei Hochkirch in der Nacht des 14. October 1758, wo er mit schon früher bewährter Kühnheit sein Regiment gegen den Feind führte, traf ihn eine Kanonenkugel und riß ihm den Kopf weg. Er starb als preußischer Generalmajor und Inhaber eines Infanterieregiments. Seine Leiche wurde nach Braunschweig geführt und im herzoglichen Erbbegräbnisse im Blasiusdom in einem schön verzierten Sarge von Zinn, welchen sein älterer Bruder Ferdinand hatte anfertigen lassen, am 13. November 1758 beigesetzt.