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Artikel „Bertram“ von Wilhelm Mantels in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 2 (1875), S. 550, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Bertram&oldid=- (Version vom 27. Februar 2020, 04:43 Uhr UTC)
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Bertram, der vierzehnte Bischof von Lübeck, aus dem mecklenburgischen Adelsgechlechte Cremon (Cramon), war vorher Domherr zu Hamburg, Pfarrherr zu Boizenburg, Caplan des Grafen Johann III. von Holstein und Domcantor zu Lübeck. Er ward, nach einstimmiger Wahl des Capitels, am 25. Nov. 1350 vom Papst bestätigt und starb am 5. Jan. 1377. Durch ansehnliche Dörfer- und Güterankäufe vermehrte er den stiftischen Besitz. Er muß mit den benachbarten Fürsten, mit dem landsässigen Adel in gutem Einvernehmen gestanden haben und friedfertigen Charakters gewesen sein, denn kaum irgend ein compromissarischer Handel der Stadt Lübeck wird zu seiner Zeit entschieden, in dem er nicht als Schiedsrichter erscheint, so bei den Zwistigkeiten mit Herzog Albrecht von Mecklenburg, mit Graf Otto von Schwerin, mit den Westensee, den Buchwald und Parkentin. Auch in mehreren Fällen des offenbaren Mißbrauchs geistlichen Rechts tritt er zu Gunsten der Stadt und einzelner Bürger ein.