Haan:Ernst Wilhelm Förstemann

Wilhelm Haan: Sächsisches Schriftsteller-Lexicon, Robert Schaefer’s Verlag, Leipzig 1875, S. 77.
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Abkürzungsverzeichnis
[77]

seit 1865 Oberbibliothekar an der öffentlichen Königl. Bibliothek zu Dresden,

geboren am 16. September 1822 zu Danzig, 1844 Hilfslehrer am Gymnasium daselbst, 1851 Gräfl. Stolberg. Bibliothekar u. Gymnasiallehrer zu Wernigerode.


{{Einzug2|5||De comperativis et superlativis linguae graecae et latinae commentatio. Nordhausen, 1844. Förstermann. 46 S. 7 Ngr.

Altdeutsches Namenbuch. 2 Bde. Ebendas. 1856–59. 2. umgearb. Aufl. 1871, 72. XIII, 1400 Sp.; 1739 Sp. 19 Thlr.

Das Leben von Ernst Günther Förstemann. Wernigerode, 1859. 23 S. (Anonym und nicht im Buchhandel.)

Die deutschen Ortsnamen. Nordhausen, 1863. Förstemann. VI, 353 S. 2 Thlr.

Ueber Einrichtung und Verwaltung von Schulbibliotheken. Ebendas. 1865. 33 S. 6 Ngr.

Die Gräflich Stolbergische Bibliothek zu Wernigerode. Ebendas. 1866. VIII, 167 S. 1 Thlr. 10 Ngr.

Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode. Hannover, 1868. 155 S. (Auf Kosten des regierenden Grafen Otto zu Stolberg-Wernigerode zur Vertheilung an die Mitglieder seines Hauses gedruckt.)

Geschichte des deutschen Sprachstammes. 1. Bd. Nordhausen. 1874. VII, 618 S. 4 Thlr.

Außerdem: Abhandlungen, Aufsätze etc. in verschiedenen Zeitschriften: Noch etwas über Jdisi, – zur Bedeutungslehre der deutschen Adverbien, – über die numerischen Lautverhältnisse im Deutschen, – über ein künftiges Wörterbuch altdeutscher Eigennamen, – über unorganisch anlautendes H in altdeutschen Eigennamen, (sämmtlich im Neuen Jahrbuch der Berliner Gesellschaft für deutsche Sprache etc.. von F. H. v. d. Hagen, Bd. V–X. 1843–53). – Was lehrt die Sprache über den Begriff des Mannes? (in Jahrb. der deutschen Turnkunst von Euler, 2. Heft. Solingen, 1844).– Ueber die sprachlichen Bezeichnungen für den Begriff des Körpers, (in der Turnzeitung von Euler, 1846.) – Ueber alte Grabstätten, (in Neue Mittheilungen des thüring. Vereins, Bd. VIII. Heft 2.) – Das nördliche Pommerellen und seine Alterthümer. Kreis Neustadt, Danzig, Carthaus, Stargardt, Berent, (in N. Preuß. Prov.-Blätter, Bd. IX, XI, und XII. u. Neue Folge. Bd. I.). – Zur Bedeutungslehre der Danziger Mundart, (ebendas. N. F. Bd. III.). – Die hymnologische u. die Bibelsammlung der Gräflich Wernigeroder Bibliothek, (in Petzholdt’s Anzeiger für Bibliographie 1852.). – Ueber deutsche Volksetymologie, – die Zusammenstellung altdeutscher Personennamen, – numerische Lautverhältnisse im Griechischen, Lateinischen und Deutschen, – der althochdeutsche Diphthong in oa, – slavische Elemente in den deutschen, westpreußischen Volksmundarten, – Sprachlich Naturhistorisches, – der Stamm rid in altdeutschen Personennamen, – numerische Lautbeziehungen des Griechischen, Lateinischen und Deutschen zum Sanskrit, – die Diphthonge im Verbrüderungsbuch von St. Peter in Salzburg, – numerische Lautverhältnisse in griech. Dialecten, – seltene Namen, – Anzeige von „Pott, die Personennamen,“ – die Wurzel sru in Flußnamen, – zur Geschichte altdeutscher Declination, d. Nominativ u. s. w. (sämmtlich in der Zeitschrift f. vergleich. Sprachforschung von Kuhn, Bd. I–III, IX, XIV, XV–XVIII.) – Die Erforschung der deutschen Ortsnamen, (im Anzeiger f. Kunde d. deutschen Vorzeit, N. Folge. Jahrg. IX. 1862.) – Das Danziger Gymnasium: und die Wissenschaft 1817–1850, (in N. Jahrb. f. Philologie u. Pädagogik 1868.) – Straßennamen von Gewerben. Erster Artikel, (in der Germania von Pfeiffer 1869.). Der urdeutsche Sprachschatz, (ebendas.).