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Gesetz, betreffend die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres. Vom 15. Juli 1890

Gesetzestext
korrigiert
Titel: Gesetz, betreffend die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres.
Abkürzung:
Art:
Geltungsbereich:
Rechtsmaterie:
Fundstelle: Deutsches Reichsgesetzblatt Band 1890, Nr. 23, Seite 140
Fassung vom: 15. Juli 1890
Ursprungsfassung:
Bekanntmachung: 23. Juli 1890
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Quelle: Scan auf Commons
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(Nr. 1912.) Gesetz, betreffend die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres. Vom 15. Juli 1890.

Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen etc.

verordnen im Namen des Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Bundesraths und des Reichstags, was folgt:

§. 1.Bearbeiten

Die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres wird für die Zeit vom 1. Oktober 1890 bis zum 31. März 1894 auf 486.983 Mann festgestellt. Die Einjährig-Freiwilligen kommen auf die Friedenspräsenzstärke nicht in Anrechnung.

§. 2.Bearbeiten

Vom 1. Oktober 1890 ab werden
die Infanterie in 538 Bataillone,
die Kavallerie in 465 Eskadrons,
die Feld-Artillerie in 434 Batterien,
die Fuß-Artillerie in 31 Bataillone,
die Pioniere in 20 Bataillone,
der Train in 21 Bataillone
formirt.

§. 3.Bearbeiten

Die §§. 1 und 2 des Gesetzes, betreffend die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres, vom 11. März 1887 (Reichs-Gesetzbl. 1887 S. 117) treten mit dem 1. Oktober 1890 außer Kraft.

§. 4.Bearbeiten

Gegenwärtiges Gesetz kommt in Bayern nach näherer Bestimmung des Bündnißvertrages vom 23. November 1870 (Bundes-Gesetzbl. 1871 S. 9) unter III §. 5, in Württemberg nach näherer Bestimmung der Militärkonvention vom 21./25. November 1870 (Bundes-Gesetzbl. 1870 S. 658) zur Anwendung.
Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem Kaiserlichen Insiegel.
Gegeben an Bord M. Y. „Hohenzollern“ Nord Fiord, den 15. Juli 1890.
(L. S.)  Wilhelm.

  von Caprivi.