Topographia Sueviae: Meckmül

Topographia Germaniae
Meckmül (heute: Möckmühl)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643, S. 128.
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Meckmül / Meckmyla.

Anno 1445. hat Pfaltzgraff Ludwig dieses Stättlein an der Jagst / im Ottenwald gelegen / ein Würtzburgisch Lehen / den Grafen von Hohenlohe / vmb sechs vnd zwantzig tausend Gülden / abgekaufft. Folgendts im Bäyer-Pfältzischen Krieg in Anno 1504. hat Hertzog Vlrich von Würtenberg solches eyngenommen / auch vermög An. 1505. darauff erfolgten Vertrags behalten. Munsterus in Cosmograph. & Crusius in Annal. Suevic. Welcher letzte auch sagt: Daß besagter Hertzog Vlrich / dieses Stättlein Anno 1542. vmb viertzig tausendt Gülden vom Capitel zu Würtzburg wider an sich gelößt habe.

Anno 1645. ward dieser Orth / im Hewmonat / von den Frantzosen / wie in dem Tomo Quinto Theatri Europaei stehet / gäntzlich verderbet.