Topographia Austriacarum: Stadelkirchen

Topographia Germaniae
Stadelkirchen (heute: Schloss Stadlkirchen)
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Stambs
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1679, S. 39.
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Stadelkirchen /

Ein Schloß / in der Gegend der Statt Steyer; so / so viel ich mich noch zu erinnern / meiner Zeit / einem Herrn von Neuhauß gehört hat. Anno 1532. thate Cassan Bassa, in 30. tausend starck / einen Streiff / auß Vnter-Oesterreich / ins Land Ob der Enß / von welchem ein theil / den 8. Septembris, an einem Sambstag / nahe an die besagte Statt Steyr kommen; Sontags hernach / bey Ernsthofen über die Enß gesetzt / biß nach Gleinck / Wolffern / vnnd Losensteinleuthen gestreift / gedachtes Schloß Stadlkirchen / die Kirche zu Dietach / vnd andere Orth außgeplündert / mit Brand grossen schaden gethan / viel Leuth niedergehauen / vnnd gefangen weggeführt.