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„Nun, was sagen die Leute?“

„Sie sagen: Den hat sich die Gräfin Ginori geholt!“

*      *      *

Jetzt saßen die beiden Freunde beisammen, um einen kleinen, runden, freundlich gedeckten Tisch.

Das Souper war vorüber. Nur Weingläser und Flaschen standen noch auf dem blendend weißen Tafeltuch.

Die Schloßverwalterin hatte ihr Möglichstes gethan. Einer nach dem andern der drei Herren rühmte ihre kulinarischen Leistungen, der gutmütige Hausherr nicht am wenigsten.

Der Jäger und der Zimmerwärter, welche die Bedienung besorgt hatten, waren verschwunden. Die drei Freunde waren allein.

„Na, war ganz gemütlich!“ meinte Swoyschin.

„Urgemütlich,“ bestätigten seine Gäste.

Sie waren in ausgezeichneter Stimmung. Der Feldmarschalllieutenent hatte soeben mit seinen beiden jungen Freunden Bruderschaft getrunken, weshalb sie ihn von da ab „du Excellenz“ titulierten.

„Wenn ihr mir beide die Freude macht, noch vor Weihnachten zu den Hauptjagden nach Radin zu kommen,“ bemerkte jetzt Swoyschin, „so werden die Menüs etwas komplizierter sein, aber viel besser

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Ossip Schubin: Vollmondzauber. Stuttgart: J. Engelhorn, 1899, Band 2, Seite 148. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Vollmondzauber.djvu/306&oldid=- (Version vom 1.8.2018)