Seite:Thomas Lirer Schwäbische Chronik.djvu/52

Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

das nit biß morgen vmb die achte so wöltent sie yn geschrifft zaigen die sie müsten halten. Da es nun morgen was do kamen die herren vnd freünd zuo yn do warent sie vil vnainser dann vor. Vnd do die herren das kanten do nament sie die geschrifft vnd huobent yn die für. die stuond allso das sie einander guot freünd solten haissen vnd sein. von der geschicht wegen zuo Regenspurg geschehen. das solt von kainem tail yetz vnd hernach nimermer gemelt noch für getzogen werden in kainen weg. dann von der vesten land schloß vnd forst wegen solt die vesten Werdenberg den rein auff das land biß an Salganser herrschafft gan. vnd vndersich ab biß an die pfarrkirchen Grienstain. daran stöst der herren von Reinegk herrschafft. Vnd deß herren vom rotenfan vesten vnd kastel Felltkirch ober halb solt gan biß an deß herren von Nüburg herrschafft. vnd vnder herab biß an deß von Bregentz herrschafft. Vnd solt von yn baiden ain thuorn gebauwen werden der solt den vorst enhalb vnd dißhalb Reins in irer baider land tailen. vnd der thuorn ward gehaissen Vorsteck.


Empfohlene Zitierweise:
Thomas Lirer: Schwäbische Chronik. Ulm: Konrad Dinckmut, 1486, Blatt 25v. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Thomas_Lirer_Schw%C3%A4bische_Chronik.djvu/52&oldid=- (Version vom 1.8.2018)