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Voll milder Demuth waren seine Züge,

Doch majestätisch zog sein Lied dahin,
Wenn er voraussah, wie das Werk der Lüge
Zerschellen müsst' am freien Mannessinn.
Und wenn von all der Lieblichkeit der Erde,

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Von Himmelsluft ihm schier das Herz zersprang,

Dann strömte, Gott an jedem nidern Herde
Lebendig weisend, machtvoll sein Gesang.
Gerüstet stets, mit ernstem Muth zu künden:
Die Wahrheit des Gedankens sei die That,

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Schuf er den Anker in des Zweifels Schlünden

Der Welt mit starkem Arm und sicherm Rath.
So gab er seinen Theil am All, dem hehren,
Auch dem Geringsten, der nach Freude ruft;
Und Alle zollten ihm des Schöpfers Ehren,

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Und bauten Tempel ihm auf seiner Gruft.

Unsterblich schwebt noch heut, was er gesungen,
Hin durch den großen Seelenocean
Der Menschheit, ungetrübt und unverklungen,
Ein Stern dem Wandrer auf der nächt'gen Bahn.

 2.

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Jetzt ist der Dichter nur ein leerer Reimer,

Der, müßig hingestreckt im Sommergras,
Sein Liedchen fügt, ein schlauer Verseleimer,
Den Launen jedes Horchenden zupass.
Nicht seins das Lied, das in geweihten Fluthen

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Gleich der Gestirne ew'ger Musik schwellt,