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winkt ihm, er soll mitgehen: Wie’s endlich zum drittenmal kömmt, so faßt sich meinem Grosvater sein Vater ein Herz und geht mit; da führt ihn das Gespenste ins freye Feld und zeigt ihm einen Plaz, wo ein großer, großer Geldkasten liegt; den Schaz aber bewacht ein schwarzer Bok mit großen feurigen Augen; darauf so giebt das Gespenste meinem Großvater seinem Vater ein Wink, daß er nichts reden und ein Tuch darauf dekken soll; meinem Großvater sein Vater aber hat eine so große Freude über das viele Geld und schreyt: Juchhe! nun will ich leben! Was geschieht! Das Gespenste kriegt meinem Großvater seinen Vater zu pakken, knaks! und dreht ihm den Kopf um.

Alle. Ach! der arme Mann!

Klaus. Nu! wie wurds denn weiter?

Gürge. Je nu! wie wurds! Er kömmt mit dem verkehrten Kopf nach Hause –

Empfohlene Zitierweise:
Karl Ferdinand Daniel Grohmann: Wohlthat für Wohlthat, ein Schauspiel in zween Aufzügen. J. C. D. Müller, Riga 1790, Seite 107. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Grohmann_-_Wohlthat_f%C3%BCr_Wohlthat.pdf/5&oldid=- (Version vom 25.12.2023)