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Als sie assen vnd trunken[1] / vnd waren guter[2] ding des abentz sprach der kouffman. Dol richt den wagen zů vnd schmier den wir welen morgen gen Goßler faren / es ist ein pfaff / der heißt her Heinrich hamenstede / der her ist da / da heim der wil mit faren. Vlenspiegel der sagt ia. Vnd fragt was salb er darzů nemen solt. Der kouffman warff im einen schilling dar vnd sprach gang[3] vnd kouff karchsalbe / vnd laß die fraw alt feißte darunder thůn. Er thet im also / Vnnd da iederman schlaffen was / da beschmiert Vlenspiegel den wagen / innen vnnd vssen / vnnd am aller meisten da man sitzen solt. Des morgen früg stund der kouffman vff mit dem pfaffen / vnnd hiesen Vlenspiegel die pferd anspannen / das thet er. Sie sassen vnnd furen dahin / da hub der pfaff an vnnd sagt. Waß galgen ist hie so feißt ich wolt mich halten das mich der wagen nitt schwengkt vnnd bescheiß die hend aller ding / Sie hiessen Vlenspiegeln halten / vnd sagten zů im / Sie weren beid hinden vnd vornen beschmiert. Vnnd wurden zornig vber Vlenspiegeln. In dem kumpt ein buer mit einem fůder strow / der wolt zů dem marckt faren / dem koufften sie etlich wellen ab vnd wüsten den wagen / vnd sassen wider vff. Da sagt der kouffman zornmütig zů Vlenspiegel / Du verlaßner schalck / das dich nimer glück bestee far fürt an denn liechten galgen / das thet Vlenspigel / Da er nun vnder den galgen kam da hielt er bald stil /

vnnd satz die pferd vß. Zu dem sprach der kouffman

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: trůken
  2. Vorlage: guret
  3. Vorlage: gag
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unbekannt: Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel. Straßburg 1515, Blatt XCr. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Ein_kurtzweilig_lesen_von_Dyl_Vlenspiegel.djvu/179&oldid=- (Version vom 31.7.2018)