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Ueber den Hallen

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Schwebende Spitzen

Drohen zu fallen,
Jach euch zu ritzen.
Fern in der Tiefe
Ueber die schiefe

85
Felsige Fläche

Hört ihr mit Grausen
Schwellende Bäche
Stürzend erbrausen,
Und der Cocytus

90
Scheint euch kein Mythus.

Bläuliche Lichtlein
Fackeln im Düstern.
Hört ihr der Wichtlein
Heimliches Flüstern?

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Sehen und hören

Möget ihr immer,
Doch sie zu stören,
Waget es nimmer!

(Ed. Br.)


62. Rückblick.
(Nro. 4. „Freiburgs Gründung“. S. 6. ff.)


Was Berthold angestrebet,
Gar herrlich ist’s gedieh’n;
Noch lebet, schwebt und webet
Sein Geist wie Morgenglühn.

5
Aus seiner Saat entsproßten

Der edeln Keime viel;
Sie blühten und sie schoßten
Und reiften frisch zum Ziel.

Empfohlene Zitierweise:
Heinrich Schreiber: Die Volkssagen der Stadt Freiburg im Breisgau. Franz Xaver Wrangler, Freiburg 1867, Seite 117. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Volkssagen_der_Stadt_Freiburg_im_Breisgau.djvu/123&oldid=- (Version vom 31.7.2018)