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Aber doch ist mirs ein buoß
     das ich syn also manglen muoß
Ich solt myn narung mit im gewynnen
     latin doerfft er nit dar zuo kynnen
Mich dunckt wenn ichs doerfft oeflich sagen
     ließ man in seck zuor mülen tragen
Vnd den essel in dem stall
     so stuend er baß wyt vber all
Darumb du liebster müller myn
     dyn esel tryb zuom stall hyn yn
     vnd luog wer dier wel reden dryn
Den selben gauch den selben doren
     schlag mit dem düppel sack zuon oren
Darumb der müller fründtlich byt
     das niemans hie verschmahe nit
Dise redt \ nür in der gemeyn
     in sunderheyt sol treffen kein.


Gedruckt zuo Straßburg durch
Mathis Hüpfuff. In dem iar
als man zalt. M. Vc. vnd xv.


Empfohlene Zitierweise:
Thomas Murner: Die Mülle von Schwyndelszheym vnd Gredt Müllerin Jarzeit. Straßburg 1515, Blatt 36r. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_M%C3%BClle_von_Schwyndelszheym.djvu/71&oldid=- (Version vom 31.7.2018)