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Dem esel helffen clagen die
     man zuo prelaten kiesset hie
Vnd gibt in ettlich herlicheit
     als der gemaine empter dreit
Der clagt dan vil hept vff vnd syn
     ietz ist all freyd vnd muot do hyn
     seyt das ich muoß ein bischoff syn
Grosse sorg vnd engsten tragen
     vff das mein scheffly nit veriagen
Werden von dem boesen geist
     der sie ietz anficht aller meyst
Darumb ietzund die geistlicheit
     sperber falcken bey in dreyt
Vnd vil hund ietz zücht domit
     das im der duffel zucke nit
Syne schaff \ denn er ist hürt
     wo im eins verzucket würdt
Das der duffel mit geferden
     der von lieff mit dem schoff zuo erden
Darumb zucht er die grossen hundt
     das er in iaget nach vff stundt
     vnd nems im wider vß dem mundt
Vnd wo er in die lüfft entwich
     so werendt do die foegel glich
Die dem duffel iagten noch
     als er entran in die lüfften hoch
Darumb sindt hundt vnd vogel do
     das ir die selen werden fro


Empfohlene Zitierweise:
Thomas Murner: Die Mülle von Schwyndelszheym vnd Gredt Müllerin Jarzeit. Straßburg 1515, Blatt 21v. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_M%C3%BClle_von_Schwyndelszheym.djvu/42&oldid=- (Version vom 31.7.2018)