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bewunderte ihn einst um dieser Vereinigung willen, aber er rief ablehnend:

„Um's Himmelswillen! diese Vereinigung ist ja eben Schuld daran, daß ich so schwer zum Entschluß, zur Ausführung, überhaupt zum Handeln in allen Angelegenheiten komme, die mich persönlich betreffen. Zartheit und Gerechtigkeit kommen oft in den gräulichsten Conflict, und die arme Seele mit gleicher Liebe und Ueberzeugung an Beiden hängend und voll Verzweiflung nicht wissend zu wem sie sich halten soll, bleibt zagend in der Mitte stehen, und wird dafür von barbarischen Leuten, z. B. von einer Gräfin Cornelie, unenergisch und schwankend genannt.“

„Aber Sie wissen ja immer sehr genau was Sie in meinen Angelegenheiten und für mich zu thun und zu lassen haben – wandte Cornelie ein – warum verfahren Sie bei den Ihren nicht nach ähnlichen bestimmenden Prinzipien?“

„Theils weil ich fürchte allzu selbstische Rücksichten vorwalten zu lassen, die man in die vortreflichsten Prinzipe hineinspielen kann, theils auch weil mein persönliches Interesse mir nicht so am Herzen liegt, wie z. B. das Ihre. Für mich etwas durchzusetzen, einen Prozeß zu gewinnen, ein übersehenes Recht geltend zu machen, einen begründeten

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Ida von Hahn-Hahn: Zwei Frauen. Zweiter Band. Berlin 1845, Seite 226. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Zwei_Frauen_(Hahn-Hahn)_v_2.djvu/227&oldid=- (Version vom 31.7.2018)