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IV.

Acht Tage waren vergangen. Im Pensionat sprach man noch von der Janowitzky, aber es lag kein Schreck und kein Schmerz mehr in den Worten. Die alten Vergnügungen waren wieder aufgenommen worden, die guten Witze in der Dämmerung, die Streiche und Verschwörungen gegen die „Braven“ und die heimlichen kleinen Komödien mit verteilten Rollen, die man in der Nacht aufführte, wenn die Präfektin in ihrem Zimmer fest und sicher schlief.

Nur Käthe wurde natürlich zu all dem nicht aufgefordert, man schonte ihren Schmerz und tröstete sie …

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Grete Meisel-Heß: Suchende Seelen. Leipzig 1903, Seite 81. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Suchende_Seelen_(Meisel-He%C3%9F).djvu/079&oldid=- (Version vom 31.7.2018)