Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Magister epistularum bei Theodosius I. 388 n. Chr., Schüler des Zenobios
Band S IV (1924) S. 863 (EL)
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5) Antiochener, Schüler des Zenobios, der auch Libanios unterrichtet hatte (Jahrb. f. Philol. CXIII 494), in den Reden seines Lehrers ehrenvoll erwähnt (Liban. epist. 540). Bruder der Alexandra, der Gattin des Seleukos (Liban. epist. 540. 591). Er unterrichtete gemeinsam mit seinem Vater, also wohl noch als recht junger Mann, im J. 361 den kleinen Sohn des Libanios und unterstützte diesen selbst in seiner Lehrtätigkeit (a. O.). Seine staatliche Laufbahn begann er als Advokat und wurde später Magister epistularum bei Theodosius [864] und Arcadius, welches Amt er 388 bekleidete (Jahrb. f. Philol. CXIII 494), vielleicht auch noch 390, weil er in diesem Jahr in Constantinopel erwähnt wird (Liban. epist. 870). Er könnte es auch sein, der eine Ausgabe des Terenz besorgt hat; denn der Herausgeber war natürlich Grammatiker und wird zugleich Scholasticus, d. h. Advokat, genannt, zwei Berufe, die auch bei unserem K. zusammentrafen (s. o. Bd. III S. 1361). Seeck Die Briefe des Libanius 99ff.

[Seeck. ]

Nachträge und Berichtigungen

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Band R (1980) S. 140
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5) Magister epistularum bei Theodosius I. und Arcadius im J. 388 n. Chr., Schüler des Rhetors Zenobios (X A 12 Nr. 5). S IV; vgl. X A 14, 12ff.