Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Comes Orientes 364 n. Chr.
Band X,1 (1918) S. 95
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40) Syrer, von reicher und mannigfacher Bildung (Liban. epist. 1111. 1048. 581. 582), wahrscheinlich Jurist (Liban. epist. 582: πλήρης νόμων) und daher des Lateinischen, als der Sprache der Gesetze und Gerichte, mächtig (Liban. epist. 582. 1111). Wenn ihn Salutius zum Reisebegleiter wählte (Liban. epist. 582), so bedeutet dies wahrscheinlich, daß er dessen Assessor war. Im Herbst 361 reiste er von Antiochia nach Constantinopel (Liban. epist. 581–583) und wurde dann 362 Consularis Phoenices (Liban. epist. 652. 1111); in diesem Amt erwähnt am 3. September 362 (Cod. Theod. XII 1, 52). Im J. 364 reiste er wieder nach Constantinopel (Liban. epist. 1103. 1111. 1213. 1377) in der Hoffnung auf ein neues Amt (Liban. epist. 1103. 1213). Am 17. April 364 erscheint er dann als Comes Orientis (Cod. Iust. I 4, 1. IV 63, 1. Liban. epist. 1048. 1349. 1394). Um dieselbe Zeit wurde sein Sohn Schüler des Libanios (Liban. epist. 1048). An ihn gerichtet Liban. epist. 652. 1394.

[Seeck. ]