Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Insel der nördl. Sporaden
Band IX,1 (1914) S. 991992
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Ikos (der Name ist vorgriechisch: Fick Vorgriech. Ortsnamen 67) ist die östlichste der drei großen Inseln vor Magnesia, die weniger gut gewöhnlich ,Nördliche Sporaden‘ genannt werden. Im Mittelalter Dromos (Buondelmonti Liber insularum ed. Sinner 73), jetzt Chelidromia oder Cheliodromia und offiziell Halonisos. Darüber, daß das heutige Hagiostrati in der Tat, wie Kiepert vermutete, Halonnesos (s. o. Bd. VII S. 2280) ist, s. Fredrich Halonessos, Progr. Posen 1905. IG XII 8 p. 17. Ross (Wanderungen II 38) fand I. in Chelidromia wieder. Die Literatur über die Insel: IG XII 8 p. 168. Karte und Beschreibung hei Philippson Beiträge zur Kenntnis der griech. Inselwelt 135 Taf. I. III. I. (81,6 qkm; 600 Einwohner) ist ein aus Kalkstein aufgebauter, von Südwesten nach Nordosten ziehender Bergrücken von 21 km Länge und 5½ km größter Breite. Der höchste Punkt (458 m) liegt etwa in der Mitte. Neben Viehzucht kann stets nur wenig Ackerbau getrieben sein. Ohne eigentlichen Hafen trug die Insel nach Skylax 58 zwei Ortschaften. Reste von einem im Südosten bei Kokkino [992] Philippson 137). Der moderne Landeplatz liegt im Südwesten. Als Bewohner folgten auf Karer die Doloper; Peleus’ Grab wurde dort gezeigt (Antipater Sidon. Anthol. gr. VII 2, 9; vgl. IG XII 8 p. 166f.); dann Chalkidier. Die Geschichte deckt sich mit der von Peparethos (s. a.). Zum Tribut im attischen Reich s. IG I 229ff. p. 230. Im J. 199 liegt eine römische Flotte dort (Liv. XXXI 45, 11). Phanodemos schreibt (im 4. Jhdt. v. Chr.?) Ikiaka: Steph. Byz. s. Ἴκος = FHG I 87; vgl. IG XII 8 p. 168. Zu den Münzen: Head HN¹ 264f. Inschriften wurden bisher nicht gefunden, nur Vasenhenkel mit Ἰκίων: IG XII 665. Ein Ikier: IG II 2, 3039. Fiedler Reise (1835) durch alle Teile d. K. Griech. II 2. Girard Bull. hell. III 180. Bursian Geogr. v. Griech. II 385. Segelhandbuch f. d. Mittelmeer IV 1906, 253.

Nachträge und Berichtigungen

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Band S III (1918) S. 1206
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S. 991, 46 zum Art. Ikos:

Daß auf I. Peleus (s. d.) gestorben war, wußte man aus Antipater Anth. Pal. VII 2. v. Wilamowitz Herm. XLIV 474 zeigte, daß auch bei Schol. Pind. Pyth. 3, 167 und Schol. Eur. Tro. 1128, die ebenfalls von Peleus’ Tode berichten, statt des überlieferten Kos I. einzusetzen sei; der erstere beruft sich auf Kallomachos (frg. 372). Diese Vermutung bestätigt das in Oxyrh. Pap. XI 83 veröffentlichte Fragment von Kallimachos’ Aitia, in dem der Dichter erzählt, daß er bei einem Gastmahl den aus I. gebürtigen Theogenes (s. d.: ist es der Verfasser einer Monographie über Aigina?) trifft und die Gelegenheit benutzt, um sich nach dem Ursprung des Peleusfestes auf I. zu erkundigen. Auch bei Athen. XI 477 c ist Ἰκίου statt οἰκείου ξένος einzusetzen. Wie v. 8. 24 des neuen Kallimachosfragments zeigen, ist das ι lang und von Antipater willkürlich verkürzt.

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Band R (1980) S. 131
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Ikos

Insel der nördl. Sporaden. (L) S III.