Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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römisch-gallische Bezeichnung eines Grundstückes, übertragen auf den Ort
Band S III (1918) S. 1151
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Hilariacus, -um vom lateinischen Namen Hilaris, Hilarus abgeleitete römisch-gallische Bezeichnung eines Grundstückes nach dem Eigentümer, übertragen auf die daselbst erwachsene Ortschaft; vgl. o. den Art. -acus. Der Name ist bezeugt für eine Siedelung an der Stelle des späteren Klosters, der heutigen Stadt St. Avold (St. Nabor) im Bezirk Lothringen, durch Quellen des 6. und 8. Jhdts. nach Bouteiller Dict. top. de l’anc. dép. de la Moselle 227 und Das Reichsland Els.-Lothr. III 961. Derselbe Name lebt nach Holder Altcelt. Sprachsch. I 2054 fort im Namen des Dorfes Illerich (Rgbz. Koblenz, Kreis Kochem). Aus H. könnte auch durch volksmäßige Aussprache und Schreibung entstanden sein der erst für nachrömische Zeit beglaubigte Ortsname Elariacus, Holder a. a. O. I 1412: 1. Pertz Diplom. 39 (nr. 41 vom J. 663 n. Chr): villam noncupatam Elariacum; agrum Elariacum; agro oder termino Elariacense; heute Dorf Larrey bei Dijon. 2. Merowingische Münzen, Belfort Monn. mérov. nr. 1879f.: Elariaco; heute Alleyrat (Dép. Corrèze).

[Keune. ]

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band R (1980) S. 126
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Hilariacus, -um

Röm.-gall. Grundstücksbezeichnung. S III; vgl. -acus, -iacus (S III 18).