Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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griechischer Grammatiker aus Nikaia, zur Zeit von Kaiser Tiberius
Band VI,1 (1907) S. 221
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2) aus Nikaia, griechischer Grammatiker, Verfasser einer Schrift περὶ λέξεως Ἀττικῶν καὶ κωμικῶν καὶ τραγικῶν (Steph. Byz. s. Νίκαια), Ein Zitat daraus findet sich bei Erotian Voc. Hippocr. s. ἄμβην p. 53, 9 Klein Ἐπιθέρσης (θέρσις) codd., verbessert von Meineke) δ’ ἐν β’ τῶν λέξεων (über das Wort ἄμβων). Er ist wahrscheinlich identisch mit dem bei Plutarch de def. orac. 17 p. 419 B von dem Mitunterredner Philippos genannten Grammatiker E., den er als seinen Landsmann und Lehrer in der Grammatik bezeichnet und von dem er einen Vorfall erzählt, der ihm auf einer Seefahrt nach Italien zur Zeit des Kaisers Tiberius begegnet sein soll. E. lebte also in der ersten Hälfte des 1. Jhdts. n. Chr. Er war, wie bei Plutarch noch bemerkt wird, der Vater des Rhetors Aemilianus, wahrscheinlich desselben, den Seneca controv. X 5 (34), 25 erwähnt. Vgl. Meineke Hist. crit. com. 15.

[Cohn. ]