Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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(Euseb. hist. eccl. IV 6 Βίθθηρα, var. Βέθθηρ, Βήθθηρ; Rufin. Bethar; Talmud
Band III,1 (1897) S. 367 (IA)
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Bethther (Euseb. hist. eccl. IV 6 Βίθθηρα, var. Βέθθηρ, Βήθθηρ; Rufin. Bethar; Talmud Bêth-ther), starke Bergfestung in Judaea, die im Aufstand des Barkochba eine wichtige Rolle spielte; nach Eusebios a. a. O. nicht weit von Jerusalem entfernt; zweifellos identisch mit dem heutigen Bittîr, 3 Stunden südwestlich von Jerusalem, auf steiler Landzunge gelegen, mit Resten von Festungswerken. Die vielfach angenommene Identität mit dem Bethar des Itin. Ant. und Hieros. südlich von Kaisareia (s. Bethar Nr. 1) ist unmöglich; ebenso ist das Betaris des Josephos nicht mit B. zu verwechseln. Tobler Dritte Wanderung nach Palästina 101–105. Guérin Judée II 387–395. Sepp Jerusalem² I 647–650. Hamburger Realencykl. II Art. Bethar. Schürer Gesch. d. jüd. Volkes² I 579f. The Survey of Western Palestine, Memoirs III 20. Baedeker Palästina und Syrien³ 117f. Andere Ansichten vertreten besonders Robinson Neuere bibl. Forschungen 348ff. (= Bethel) und Neubauer Géographie du Talmud 103–114 (= Beth-schemesch).