Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Stadt in Westkleinasien
Band II,2 (1896) S. 21542155
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Attaia. 1) Ἄτταια (Ataia, Atèa, Attèa finden sich auch von einer, vielleicht verschiedenen, Stadt des westlichen Kleinasiens im Kaïkos- oder Lykosgebiet, s. Münzen mit ΑΤΤΕΑΤΩΝ aus Caracallas Zeit gleichzeitig mit denen, die die Legende ΑΤΤΑΙΤΩΝ haben). Der Name hängt mit Attes, Atys zusammen. Nach Ramsay As. min. 105 gehört das Ethnikon Ἀσαίων (Conc. Chalc.) zu Ataia. Strabon nennt Ἄττεα (XIII 607, die Lesung erscheint Müller zweifelhaft) zwischen Koryphantis und Herakleia und Atarneus und Pitane, also jedenfalls in Mysien. Sie lag (vgl. Münzen) an einem Flüsschen (jugendlicher Flussgott), gehörte [2155] zum conventus Pergamenus (Panteenses, Pateenses u. a. Varianten, Plin. n. h. V 126); beim jetzigen Ajasmat kjöi am rechten Ufer des Ajasmat tschaí, 3 km. östlich vom Gestade der Sunabai angesetzt. Ramsay As. min. 104. 119 u. ö. Münzen Head HN 449.