Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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(Ἄρσης, bei Diodor XVII 5 und in einer Hs. Strabons XV 730 Ἀρσής, bei Synkellos
Band II,1 (1895) S. 1275
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Arses (Ἄρσης, bei Diodor XVII 5 und in einer Hs. Strabons XV 730 Ἀρσής, bei Synkellos Chron. p. 77 C. 256 B Ἀρσῆς; Sulpic. Sever. II 16, 8 Arxes; der Ὀάρσης, den Plutarch de Alex. fort. II 3 nennt, wird von Reiske z. d. St. mit A. identificiert), jüngster Sohn (nach Synkellos p. 209 D. 256 B Bruder) des Artaxerxes III. Ochos. Als der Eunuch Bagoas 338 v. Chr. Artaxerxes III. und seine Söhne ermordete, liess er A. allein übrig und setzte ihn auf den Thron (Diod. XVII 5). Sobald aber A. Miene machte, selbständig zu regieren, fiel auch er samt seiner Familie der Herrschsucht und Mordlust des Eunuchen zum Opfer (Diod. [1276] a. a. O. Arrian. II 14, 2. 5). Im J. 336 (Schaefer Demosth. III 111; die Chronographen geben die Dauer seiner Regierung verschieden an) wurde er von Bagoas ermordet, der nun Dareios Kodomannos zur Herrschaft brachte.