Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Dichter der Mittleren Komödie, Sohn des Komikers Aristophanes
Band II,1 (1895) S. 380381
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2) Ἀραρώς, Sohn des Komikers Aristophanes, den sein Vater mit der Aufführung des Kokalos und Aiolosikon (nach dem J. 388) betraute (συστῆσαι [381] τοῖς θεαταῖς βουλόμενος), Hypoth. IV zu Arist. Plutos. Selbständig als Dichter ist er nach Suidas zuerst Ol. 101 aufgetreten, also mindestens 13 Jahre nach dem Plutos; es ist unsicher, ob die Angabe oder ihre Überlieferung Glauben verdient. Von seinen Komödien (ἐστὶ δὲ τῶν δραμάτων αὐτοῦ) zählt Suidas folgende auf: Καινεύς Καμπυλίων Πανὸς γοναί Ὑμέναιος Ἄδωνις Παρθενίδιον (παρθενίκαι V, παρθενιδικόν M), von denen die zweite, dritte, vierte und fünfte bei Athenaios citiert werden (der Καμπυλίων mit der Doppelangabe Ἀραὼς ἢ Εὔβουλος XI 471e. XIII 562c); aus dem Καινεύς haben atticistische Lexika ein paar Glossen erhalten. Der letzte Titel Παρθενίδιον (wenn er so lautete) ist allein aus Suidas bekannt; Meineke vergleicht den römischen Komödientitel Virgo. Von der Art des A. geben die geringen Bruchstücke keine Vorstellung; das einzige Urteil über ihn steht in den Versen aus Alexis Παράσιτος; bei Athen. III 123e καὶ γὰρ βούλομαι ὕδατός σε γεῦσαι· πρᾶγμα δ’ ἔστι μοι μέγα φρέατος ἔνδον, ψυχρότερον Ἀραρότος. Vgl. Meineke Com. I 343, die Fragmente ebd. III 273. Kock II 215.

[Kaibel. ]

Nachträge und Berichtigungen

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Band S X (1965) S. 26
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S. 380, 66 zum Art. Araros:

2) Es ist wahrscheinlicher, daß er die ersten zwei Komödien (Kokalos und Aiolosikon, vgl. A. Pickard-Cambridge The dramatic Festivals of Athens, Oxford 1953, 85) als eigene aufgeführt hat. Vgl. I. Kirchner Prosop. Att. nr. 1575. Capps Am. Journ. Philol. XXVIII (1907) 192 und 198. J. B. O’Connor Chapters, Appendix S. 81, nr. 51.

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Band R (1980) S. 38
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Araros

2) Dichter der Mittleren Komödie, Sohn des Aristophanes (II 971. S XII 1392 Nr. 12). (L) S X.